Baumschutz in Brandenburg


Naturschutz Brandenburg: Regenbogen und Baum© Thomas Lüdicke, 2007


Bis 2004 (auslaufend bis 2010) war der Baumschutz in Brandenburg durch die DDR-Baumschutzverordnung von 1981 geregelt. Da sich die Umsetzung zunehmend als schwierig gestaltete, wurde 2004 eine neue Regelung verabschiedet die den Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden die Möglichkeit gibt selbst eine BaumschutzVO zu erlassen. Viele Einheiten haben keine eigene BaumschutzVO, so dass es vor allem in kritischen Bereichen (wie z.B. im Berliner Umland) Probleme beim Umgang mit den langlebigen Bäume gibt.

Die rechtliche Regelung sieht vor, dass zuerst die VO der Gemeinde wirkt. Hat diese keine eigene VO wirkt jeweils die der größeren Verwaltungseinheit - wird dies bis auf Landesebene durchgereicht, gibt es keine einheitliche Regelung. Drei Landkreise (Märkisch-Oderland, Uckermark, Oberhavel) haben keine BaumschutzVO.

Die Kreisbeiräte stimmten auf der 3. Sitzung im Herbst 2012 überein, dass ein landesweiter Mindeststandard, auch im Hinblick auf die Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger, angemessen wäre. Da sich die Umsetzung einer landesweiten Verordnung als äußert schwierig gestalten würde, sprachen sich die Beiräte für dezentrale Lösungen aus und forderten somit keine BaumschutzVO für das BbgNatSchAG. Alle Beiräte wurden ermuntert in Ihren Landkreisen den Erlass einer VO zum Baumschutz voranzutreiben - im Außen-, wie im Innenbereich.

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