Maßnahmenprogramm Biologische Vielfalt Brandenburg


Naturschutz Brandenburg: Zauneidechse (Lacerta agilis)© Thomas Lüdicke, 2005


Die Biodiversität oder biologische Vielfalt umfasst - nach der Convention on Biological Diversity - die Vielfalt unter den Organismen, innerhalb und zwischen den Arten, sowie die Mannigfaltigkeit der Ökosysteme. Zur Erhaltung dieses Reichtums müssen sowohl Schutz als auch die Nutzung betrachtet werden. Die biologische Vielfalt befindet sich vielfach, trotz intensiver Bemühungen auf lokaler und globaler Ebene, weiter im Rückgang, weswegen die Vereinten Nationen die UN-Dekade der Biologischen Vielfalt von 2011 bis 2020 ausgerufen haben.

Der Erhalt der Biologischen Vielfalt als Grundlage für den Menschen findet in Brandenburg durch die Verfassung (Artikel 39) besondere Bedeutung. Er wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, infolgedessen der Landtag am 09.11.2011 die Erstellung eines Maßnahmenprogramms zum Schutz der biologischen Vielfalt in Brandenburg als Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt von 2007 gefordert hat.

Der Naturschutzbeirat des MLUL hat sich als wissenschaftlich beratendes Gremium aktiv an der Erstellung des Programms beteiligt und das damalige MUGV in naturschutzfachlichen Fragen beraten. Eines der Hauptanliegen des Naturschutzbeirates war es, während der dreijährigen Erstellungspahse stets auf die Biologische Vielfalt als ein ureigenes Interesse der Brandenburgischen Bevölkerung wahrzunehmen und zu gewichten.

Das „Maßnahmenprogramm Biologische Vielfalt Brandenburg“ wurde am 15. April 2014 verabschiedet. Der Naturschutzbeirat begrüßt diese Entwicklung und dankt dem Ministerium für die konstruktive Zusammenarbeit sowie dem gelungenen Abstimmungsprozess.

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